EozinMagazin | 25. Okt. 2011, 21:00
Grand Pari(s) Vision 2030 – Ausstellung im Zsolnay Viertel
Mit dem Titel Grand Pari(s) Vision 2030 wird eine Ausstellung um 19:00 Uhr am 27. Oktober im Gebäude É78 im Zsolnay Viertel eröffnet. Das Gebäude É78 ist der neue Schauplatz des Hauses der Jugendlichen, das sich bis jetzt in der Innenstadt befand. Das Programm stellt das Entwicklungsprogramm von 10 Architekten und urbanistischen Firmen für die französische Hauptstadt der Zukunft vor.
Die Grand Pari(s) Vision 2030 wurde von der Stadtentwicklungs Nonprofit GAG im Zusammenarbeit mit der Süd-Transdanubischen Architekten Kammer organisiert. Die Ausstellung bietet aufgrund der Schlussvolgerungen von Singapur, Mexico City, New York und anderen Metropolen theoretische Lösungen für rasche und unkontrollierte Veränderungen im Leben der Großstädte. Das Ziel ist die Steigerung der Mobilität, die Erweiterung der physikalischen Grenzen, die Entwicklung der lokalen Zentren, die Nutzbarmachung der bisher vernachlässigten Zonen, Industriegebiete, der sog. braunen Felder.

Die Initiative der Veranstaltung stammt aus dem Jahr 2007 von Nicolas Sarkozy, französischer Ministerpräsident. Er formulierte seine Wünsche auf der Einweihung des Cité de l’Architecture et du Patrimoine (Museum für Architektur und kulturelles Erbe) folgenderweise: „Ich möchte, dass die Einweihung dieses Gebäudes auch dazu beiträgt, dass die Architektur in das Zentrum unserer politischen Entscheidungen zurückgestellt wird. (...) Im Interesse des gemeinsamen Denkens möchte ich, dass 8-10 Architektenbüros an der urbanistischen Diagnose von Grand-Paris der kommenden 20-30-40 Jahren arbeiten.“

Die Ausstellung bildet einen Teil des 17. Landeskonferenz für Urbanistik: Das Leben nach dem Kulturhauptstadtjahr – Stadtentwicklungslehren. Die Veranstaltung beginnt am 28. Oktober im Bóbita Puppentheater, im Zsolnay Kulturviertel.

Es war kein Zufall, dass die Ungarische Gesellschaft für Urbanistik sich so entschieden hat, dass sie der Konferenz dieses Jahres besondere Aufmerksamkeit zuteilt. Die Siedlungsplanung des Landes zeigt, dass die ungarische Selbstverwaltungen nicht wahrgenommen haben, dass in zwei Jahren die Projektmöglichkeiten für Stadtentwicklung abgeschlossen werden. Mithilfe dieser wurden zahlreiche ungarische Städte verschönert, die Finanzierung war anders. Die Verhältnisse ändern sich jetzt, was die Entwicklung der Städte und der Dörfer betrifft.

Das Ziel der zweitägigen Konferenz ist Lösungen zu finden, wie man eine effektivere, ökonomisch auch aufrechthaltbare Siedlungsplanung und Siedlungsentwicklung ausarbeiten könnte. Die Aufgabe der Konferenz ist einerseits die Untersuchung der Strategie der einzelnen Branchen der Regierung, andereseits das Herausfinden, welche Anforderungen diese Prozedur gegenüber der Regierung, der Selbstverwaltungen und der Privatsphäre stellt.

Die Ausstellung zur Konferenz ist eine Probeveranstaltung des Gebäudes É78. Die Ausstellung ist zwischen dem 28. Oktober und dem 13. November kostenlos zu besuchen, außer dem 29. Oktober bis zum 1. November.
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